Videospiele

Einführung

Videospielen stellen im 21. Jahrhundert ein Kulturgut dar, die von immer mehr Personen allen Alters konsumiert werden. Gleichzeitig werden Videospiele in regelmäßigen Abständen medial debattiert und auf mögliche aggressionsfördernde und verdummende sowie ihre Sucht-Effekte befragt. Diese Debatten sind häufig von zwei Lagern geprägt, die ihre Positionen emotional verteidigen.

Diese zentrale Rolle von Computerspielen innerhalb der Kultur und im Leben vieler Personen sowie die medialen wie emotionserhitzten Debatten weisen auf die Notwendigkeit einer ethische Reflexion dieses Themas hin. Dies soll hier erfolgen: die Darstellung einer Ethik von Videospielen.

Für eine sachkundige Videospiel-Ethik ist eine Kenntnis zentraler Videospielbegriffe, -elemente und -strukturen erforderlich. Als zentral erweisen sich dabei die Konzepte des Flows als der Interaktion zwischen Videospiel und Spielerin sowie die Frage des „Handelns“ im Videospiel. Im Anschluss an die Darstellung von Flow und Handlung im Videospiel folgt eine Zuspitzung auf die Fragen der Politik von Videospielen sowie die Ethik dieser.

Zusätzliche Informationen

Unter folgendem Link findet sich ein Lexikonbeitrag zum Thema Computerspiele/Ethik der Computerspiele vom selben Autor, der auch auf o.g. Fragen eingeht.

‚Computerpiele‘ bei Ethik-Lexikon

 

Flow der Computerspiele. Wie er entsteht und was ihn ausmacht

 

Wie schaffen es Computerspiele eigentlich, so fesseld zu wirken? So, dass man gar nicht mehr von ihnen loskommt? Wie erzeugen Computerspiele diesen ‚Flow‘?
In diesem Video gehen wir dem Phänomen ‚Flow‘ auf den Grund, schauen wie es zustande kommt und welche Techniken Computerspiele anwenden, um ihn zu erzeugen.